
24.07.2010 RZ
Barrierefrei und mit großer Seeterrasse
Die neue Außenanlage an der Dumeklemmerhalle ist eingeweiht
Am Freitag, 23. Juli, eröffnete Bürgermeister Harald Birkenkamp die neu gestaltete Außenanlage. In seiner kurzen Ansprache erwähnte er die Diskussionen, die es im Vorfeld der Bauarbeiten gegeben habe, betonte aber, dass es nötig gewesen sei, das Gelände neu zu gestalten. Ungefähr 720.000 Euro hat die Umgestaltung gekostet.
Nun gibt es eine Seeterrasse auf Wasserspiegelhöhe, an der der Fuß- und Radweg vorbeiführt. Sie bietet unter anderem einen großen Außenbereich für das Restaurant mit 100 Sitzplätzen, von denen 32 überdacht sind. Der ganze Bereich ist barrierefrei zugänglich. Mast- und Pollerleuchten sowie Boden-Wasserstrahler wurden für eine stimmungsvolle Beleuchtung installiert und der Teich bekam eine neue Filteranlage. Harald Birkenkamp "Ich freue mich, dass wir nun an zentraler Stelle über ein attraktives Außengelände verfügen,das zum Bummeln und Sitzen am Wasser einlädt. ...
Ich glaube es ist ein wirklich gutes Aushängeschild für unsere Stadt".
Im Anschluss sprach kurz Herr Hülshoff, der Pächter des Stadthallenrestaurants.
Er bedankte sich und sagte, dass er hoffe, dass er und seine Frau die Erwartungen erfüllen würden, die in sie gesetzt wurden.
Bei der Neugestaltung wurde Wert auf sparsame Materialwahl gelegt, die sich gut in das Umfeld einfügt. Nur Beton, Stahl und Holz wurden verbaut. Wie Herr Grotendorst, der Bauleiter, im Gespräch erklärte, wurde von der Stadt Wert darauf gelegt, dass kein Tropenholz verwendet wird. Alles Holz ist unbehandelte Lärche. Im Laufe der Zeit wird sie noch etwas nachdunkeln. Andere einheimische Alternativen wie Fichte oder Eiche wurden nicht verwendet, da Fichte oftmals noch harzt und Eiche leichter splittert. Auch beim Pavillon, der 32 überdachte Sitzplätze der Gastronomie beherbergt, wurden die Wände aus Holz gemacht, damit er sich gut in die Umgebung einpasst.
In der neuen Filteranlage, die sich in einer großen erhöhten Holzfläche befindet, läuft das Teichwasser erst durch Filtermatten und wird danach in den Schilfgürtel des Teiches eingeleitet. Verschiedene einheimische Schilfe sind hier gepflanzt. Sie tragen ebenfalls zur Klärung des Wassers bei.
Der Umbau sollte ursprünglich bereits im Juni beendet sein. Allerdings gab es ein paar Pannen, die zu Verzögerungen führten. So wurden einige Betonsteine zunächst falsch geliefert, eine Treppenstufe musste neu gegossen werden und es gab eine vorübergehende Pflasterstein-Knappheit.
Doch mit einem Monat Verzögerung ist nun alles fertig.
Herr Grotendorst betonte, dass die Zusammenarbeit mit dem Grünflächen- und Umweltamt während der ganzen Zeit hervorragend geklappt hat..
Bürgermeister Harald Birkenkamp "Mit all diesen Maßnahmen wurde meiner Meinung nach das Ziel erreicht, denn wir wollten hier einen neuen, emotionalen Ort schaffen. Ich wünsche mir, dass er nun auch von den Ratingern gut angenommen wird!"
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